Marketing - Gute Kundenkommunikation als Erfolgsfaktor

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Marketing - Gute Kundenkommunikation als Erfolgsfaktor


Ebenfalls zum Marketing-Mix gehört die Kommunikationspolitik (der englische Fachbegriff lautet Promotion). Dieser Bereich des Marketings beantwortet folgende Fragen:

Wie macht man seine potentiellen Kunden auf das Produkt aufmerksam?
Welche Werbemedien werden dabei eingesetzt?
Wie wird effektiv die Öffentlichkeitsarbeit genutzt?

Die Kommunikationspolitik befasst sich also mit allen Maßnahmen rund um die Information des Produktes. Dazu zählen die Werbung, die Verkaufsförderung, die Public Relations und der persönliche Verkauf.

Im Kern geht es bei diesem Instrument darum, den möglichen Kunden überhaupt erst einmal auf das Angebot aufmerksam zu machen. Daraus leitet sich die nächste Frage nach dem "Wie" ab. Schaltet man Anzeigen, werden Werbeflächen gebucht, nutzt man die Instrumente des Online Marketings? Die Werbung zählt also auch zur Kommunikationspolitik und ist ein Unterpunkt des Marketings. Dabei ist ein weiterer Bereiche wichtig: das Corporate Design. Hier wird die Darstellung des Unternehmens nach außen festgelegt. Dazu gehört die einheitliche Verwendung eines Logos, die Festlegung von Firmenfarben und Schriftzügen, kurz alles, was den Wiedererkennungseffekt gewährleistet. Wichtig ist dies beispielsweise bei Newsletter die regelmäßig an alle Kunden eines Unternehmens verschickt werden. Damit nicht jeder das berühmte Newsletter-Rad neu erfinden muss gibt es zwischenzeitlich speziell dafür entwickelte Newsletter Software, mit der man sogar online E-Mails erstellen und hochperformant versenden kann.

Wer mehr über das CD, so die Abkürzung, nachlesen möchte, findet einen ersten Überblick auf Wikipedia. Ebenfalls ein Bereich, der zur Kommunikationspolitik gehört, ist das Sponsoring. Vor allem auf sportlichem Gebiet engagieren sich hier viele Unternehmen teilweise langfristig und mit hohen Beträgen. Natürlich soll durch dieses Engagement ebenfalls ein Bild in der Öffentlichkeit erzeugt werden, dass dann letztlich dem Verkauf des Produktes zu Gute kommt. Und schließlich zählen auch Messen und Veranstaltungen zu diesem Bereich des Marketings.

Kommunikationspolitik umfasst also viele Gebiete, die man möglichst sinnvoll und strategisch für sein Unternehmen nutzen sollte. Dazu muss man allerdings auch gewisse Regeln beachten. Man darf beispielsweise seine Werbebotschaft nicht einfach per SMS oder E-Mail verschicken. Dazu ist in der Regel das Einverständnis des Empfängers nötig. Größere Unternehmen haben für die Entwicklung einer Strategie eigene Mitarbeiter, die sich damit befassen, wie das Produkt am erfolgreichsten vermarktet und verkauft wird.

Ein ganz anderes Beispiel wäre das Einsetzen einer gezielten Promotion- und Kommunikationspolitik in Krisenzeiten eines Unternehmens. Als Beispiel könnte man aus der jüngeren Vergangenheit das Unternehmen Villeroy & Boch nennen. Die gleichnamigen Produkte des Unternehmens sind bereits seit rund 250 Jahren auf den deutschen und später auch auf dem internationalen Markt zu finden. Villeroy und Boch ist vor allem bekannt durch sehr hartes Steingut für Fliesen oder Keramikwaren und hier speziell im Bereich der Sanitärkeramik wie Badewannen, Spülbecken oder Toiletten. Seit Anfang 2009 leidet die Keramikbranche weltweit unter einer dramatischen Krise, die bei Villeroy & Boch sogar zu umfangreichen Entlassungen geführt haben. Neben, sicherlich notwendigen betrieblichen Umstrukturierungen, wird sich die Marke nur durch die richtige Promotionsstrategie gegen die weltweite Konkurrenz behaupten können.





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