Personal - Mitarbeitermotivation durch Incentives
Durch Anreize Mitarbeiter begeistern:
Es nützen die besten Marketingmethoden nichts, wenn man nicht
die entsprechenden Mitarbeiter hat, die die Unternehmensziele
umsetzen können. Sehr gut ausgebildet und motiviert sollte
der Wunscharbeitnehmer sein, dazu noch über die so genannten
soft skills verfügen, also teamfähig sein, Kritik ertragen
können, lernfähig sein
Wer als Unternehmen gute
Angestellte haben und diese auch halten möchte, greift auch
zu besonderen Formen der Mitarbeitermotivation und bietet beispielsweise
Incentives an.
Das englische Wort Incentives
ist auch im deutschen Sprachgebrauch angekommen, man versteht darunter
Geld- oder Sachprämien, die man seinem Mitarbeiter bei besonders
guten Leistungen zukommen lässt (auch Kunden können in
den Genuss von Incentives kommen). Es hat einen lateinischen Ursprung,
incendere, und bedeutet entfachen, entzünden - Begeisterung
anfachen oder kurz Anreiz.
Mit dem Anreiz aber ist das so eine Sache: Was für den einen
Mitarbeiter eine große Nummer ist, ist für den anderen
schlichtweg langweilig. Überhaupt wandelt sich das Empfinden
auch in dem Maße, indem der Arbeitnehmer über die nötigen
Mittel verfügt, sich selbst ein schickes Handy zu kaufen.
Eine Studie aus dem Jahre 2008 besagt, dass drei von vier Beschäftigten
flexible Arbeitszeiten attraktiv finden, jeder zweite würde
gerne von Zuhause aus arbeiten (Quelle: Watson Wyatt Heissmann).
Wichtig sind für Arbeitnehmern weiter: eine gute Karriereplanung,
Weiterbildungsangebote und ein regelmäßiges Feedback,
um sich entwickeln zu können. Auch eine Auswertung von www.kununu.com,
der Plattform für deutschsprachige Arbeitgeberbewertungen,
bestätigt diese Ergebnisse.
Plant man nun als Arbeitgeber Incentives (denn ganz verzichten
sollte man auf Anreize nicht), ist es ratsam, sich mit Kollegen
oder mit den Angestellten selbst über die Art der Prämie
abzustimmen. Denn für einen Familienvater ist ein Wochenende
mit seinen Kollegen vielleicht wenig reizvoll. Ihn könnte
man mehr motivieren, wenn man die Kosten für seine Fortbildung
übernimmt.
Schaut man einmal zu den Arbeitsangeboten unserer europäischen
Nachbarn, beispielsweise unter "Jobs Schweiz", dann findet
man in vielen Stellenangeboten folgende oder ähnliche Formulierungen:
Man sieht, auch dort ist Incentives
kein Fremdwort und es kann sich durchaus lohnen, für eine gewisse
Zeit auch eine Auslandstätigkeit anzunehmen. Im Arbeitsprofil
und Lebenslauf wirkt sich ein derartiger Exkurs allemal sehr positiv
aus.
Das Fazit: Qualifizierte Mitarbeiter, die auch gut in ein Unternehmen
passen, sind gar nicht so leicht zu finden. Deshalb sollte ein
Bestandteil einer Unternehmensphilosophie eine Selbstverständlichkeit
sein, nämlich, seine Mitarbeiter wertzuschätzen, mit
ihnen im Dialog zu bleiben und sie auch durch bestimmte Angebote
an das Unternehmen zu binden.
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