Marketing - Distributionspolitik ist eine Funktion in der Betriebswirtschaft
Das vierte Instrument im Marketing-Mix ist die Distributionspolitik.
Hier geht es darum, wie das fertige Produkt seinen Weg zum Endverbraucher
findet. Denn dabei hat ein Unternehmen einige Alternativen.
Der Direktverkauf ist eine Möglichkeit, der klassische Weg.
Man denke hier an eine Verkaufsstätte, in der die Endverbraucher
die Waren direkt beziehen können. Als Beispiel kann man sich
einen Bäcker vorstellen, der seine Waren backt und selbst
verkauft. Beliefert dieser Bäcker einen Supermarkt, der auch
einen Verkaufsstand für Backwaren hat, kann man hier bereits
eine zweite Möglichkeit der Distribution erkennen. Wenn nun
dieser Bäcker auch feinste Pralinen produziert und diese
über das Internet oder einen Versandhandel verkauft, haben
wir hier einen dritten Weg der Distribution.
In unserer gesellschaftlichen Realität existieren durchaus
Mischformen. Eltern können bei Jakoo Spielwaren und Kinderkleidung
über verschiedene Wege beziehen: online über das Internet,
sie können in Ladenlokale gehen oder den klassischen Versandhandel
mit Hilfe eines Katalogs nutzen. Studien haben ergeben, dass so
genannte Multi-Channel-Verkäufer mehr Erfolg haben als Verkäufer,
die nur über einen Kanal ihre Waren vertreiben (nachzulesen
beispielsweise auf der Fachseite www.absatzwirtschaft.de).
Neben diesen vier Ps - Produkt-, Preis-, Kommunikations- und
Distributionspolitik - haben sich in den letzten Jahren (mindestens)
drei weitere entwickelt. Gerade im Bereich Dienstleistung und
Service hat sich einiges getan. So sind in neueren Ansätze
folgende Bereiche hinzugekommen: Personalpolitik, Prozessmanagement
und die Ausstattungspolitik (auf Englisch: physical facilities).
Bei der Personalpolitik stehen die Mitarbeiter im Mittelpunkt.
Dass dieser Punkt in den Marketing-Mix aufgenommen wurde, zeigt,
wie wichtig qualifizierte Mitarbeiter in unserer Service-orientierten
Gesellschaft geworden sind. Die Geschäftsprozesse zielen
in eine ähnliche Richtung. Denn neben der Kostenersparnis
spielt hier auch die Kundenzufriedenheit eine große Rolle.
Und dabei sind funktionierende Geschäftsprozesse natürlich
unbedingt notwendig. Das letzte der neueren "Ps" ist
die Ausstattungspolitik. Hier geht es darum, dass die Kundenansprüche
bezüglich des Ladenlokals ebenfalls gestiegen sind. Im Internet
kann man den vollständigen Marketing-Mix auch auf der Seite
www.4managers.de nachlesen.
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